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Was ist Therapeutisches Reiten?

Das Therapeutische Reiten oder die Reittherapie ist eine wirksame Behandlungsmethode für eine große Anzahl von körperlichen und geistigen Defiziten.

Das Wort Therapie stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie ‚Heilbehandlung‘. Die Reittherapie ist eine Heilbehandlung mit und auf dem Pferd. Das Besondere an dieser Therapie ist, dass sie den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit mit einbezieht, das heißt, dass der mit dem Pferd umgehende Mensch nicht nur körperlich, sondern auch geistig und seelisch angesprochen wird.

Der Gang des Pferdes ist dem des Menschen sehr ähnlich, die Bewegungen vor-zurück, links-rechts, hoch-runter (das Pferd überträgt 110 mehrdimensionale Schwing-impulse in der Minute), vermittelt ein Gefühl von Balance, Koordination, Orientierung und Rhythmus.

Bei Kindern oder Jugendlichen, die unter emotionalen Störungen (Verhaltensauf-fälligkeiten) leiden, fördert der Umgang mit dem Pferd das Selbstwertgefühl und vermittelt Erfolgserlebnisse. Es werden nicht nur Nerven und Muskeln stimuliert, sondern es besteht die Möglichkeit einer Verhaltensänderung durch die Beziehung und dem Umgang mit dem Pferd.

Der ganzheitliche Therapieansatz

Das Therapeutische Reiten, die Reittherapie, ist eine ganzheitliche Therapie, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht.

Körperlich (motorisch) – wirkt die Wärme und Rhythmik der Pferdebewegung lösend, die dreidimensionale Rotation, die auf das Becken des Reitenden bzw. Liegenden übertragen wird, wirkt Muskel aufbauend. Gleichgewicht, Koordination und Reaktion werden trainiert. Verbesserung von Kondition, Leistungsfähigkeit und Ausdauer. Losgelassenheit und die "innere Mitte finden", sind Ziele, die jedes Pferd von sich aus fördert.

Geistig (kognitiv) – wird der Klient im Umgang mit dem Tier vielfältig gefordert, beim Kennen lernen, Putzen und Vorbereiten, bei der Ziel- und Aufgabenstellung, sowie bei der Organisation jeder Handlung im Umfeld des Pferdes. Die Wahrnehmung wird über tasten, hören, sehen und riechen geschult. Die Bewegung regt die Hirnströme an.

Seelisch (emotional) – spricht das Pferd und der Umgang mit ihm eine Vielzahl von Emotionen an. Der Bogen spannt sich von Angst bis hin zu großer Lebensfreude. Der Selbstwert eines jeden wird im Umgang mit dem ‚großem‘ Pferd erprobt und als Herausforderung betrachtet. Allerdings bedeutet das Pferd noch viel mehr für die meisten Kinder und Jugendlichen. Die Reittherapie wird nicht als ‚Therapie‘ erlebt, sondern eher als Hobby und damit ist die Motivation sehr hoch.

Sozial – sind geben und nehmen unumgängliche Inhalte in der Kommunikation mit dem Pferd. Hier bietet sich ein breites Umfeld für soziale Verhaltensweisen.

Reiten bedeutet sich auf das Pferd einzustellen, sich der Bewegung anzupassen und manchmal Eigenes zurückzustellen. Einfühlungsvermögen wird gefordert.

Die Zusammenarbeit in einer Gruppe zum Wohle des Pferdes und zur Erreichung gemeinsamer Ziele hilft Grenzen kennen zulernen (eigene und die der anderen) und kann Freundschaften entstehen lassen.

Für wen eignet sich das Therapeutische Reiten?

Das Therapeutische Reiten eignet sich grundsätzlich für alle Arten von Behinderungen, da es eine Stärkung der Gesamtpersönlichkeit anstrebt.

Besonders zu nennen sind:

  • Lernstörungen
  • Verhaltensstörungen
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Sprachstörungen
  • Bewegungsstörungen
  • Autismus
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Psychischen Erkrankungen
  • Suchterkrankungen
  • Multiple Sklerose
  • Geistige- und Körperbehinderungen
  • Z.n. Hirnschädigung
  • Rehabilitation
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